Hörverluste richtig verstehen

Wer Hörverluste verstehen will, benötigt dazu einige Basis-Informationen über den Aufbau und die Funktionsweise des menschlichen Gehörs. Dabei handelt es sich um ein äußerst komplexes Organ, welches Klänge über ein unglaublich breites Lautheits- und Frequenzspektrum sehr differenziert zu erkennen und zu unterscheiden vermag.

 

Die Anatomie unterteilt das Hörorgan in die Bereiche äußeres Ohr, Mittelohr und Innenohr. Die Schallwellen gelangen über die Ohrmuschel und den Gehörgang des äußeren Ohres zum Trommelfell und versetzen dieses in Schwingung.

 

Das Trommelfell ist mit den drei reiskorngroßen Gehörknöchelchen Hammer, Amboss und Steigbügel verbunden, die sich im Zentrum des Mittelohrs befinden und deren Aufgabe die Verstärkung der Schwingungen ist. Letztere pflanzen sich danach in die flüssigkeitsgefüllte Hörschnecke des Innenohres fort, in deren Mitte sich eine Membran befindet, die mit tausenden feinster Haarsinneszellen besetzt ist. Die Haarzellen wiederum reagieren auf Frequenz und Intensität der Schwingungen und setzen diese in bioelektrische Signale um. Diese gelangen über die Hörnerven ins Hörzentrum des Gehirns, wo sie ausgewertet und anhand akustischer Vergleichsmuster interpretiert werden.Erst hier findet der Prozess von Hören zum Verstehen statt. Personen mit normal funktionierendem Gehör vermögen nahezu alles zu hören – vom Rascheln eines kleinen Blättchens im Wind bis zum ohrenbetäubenden Donnern eines startenden Düsenflugzeugs.

 

 

Ein voll funktionsfähiges Gehör übermittelt jede Art akustischer Warnsignale – beispielsweise die Geräusche eines herannahenden Autos. Mit einem intakten Gehör ist außerdem eine selektive Wahrnehmung möglich:

So können wir uns in einer lauten Party-Atmosphäre auf das Gespräch mit einem bestimmten Gesprächspartner fokussieren und unmittelbar danach auf die Äußerungen einer anderen Person konzentrieren, ohne dass uns ein Wort entgeht. Zudem können wir die klanglichen Schönheiten und Finessen eines Streichquartetts oder eines Gesangsvortrags erleben.

Was tun bei Verdacht auf Hörverlust?

Statistische Erhebungen haben ergeben, dass die meisten von schweren Hörverlusten betroffenen Personen während mehrerer Jahre zuwarten, ehe sie sich nach einer Lösung für ihre Probleme umsehen. Dies mag einerseits auf Eitelkeit, einen Widerstand gegen das Eingeständnis eines Hörverlustes oder eine Abneigung gegen Hörgeräte zurückzuführen sein. Ebenso häufig liegen die Ursachen jedoch in der geschilderten Schwierigkeit, Hörverluste zu erkennen und die darauf hindeutenden Anzeichen richtig zu interpretieren.

Wenn sich dann die Betroffenen endlich zum Ohrenarzt oder zum Hörgeräte-Fachgeschäft begeben, sind die meisten von ihnen erstaunt, wie viel Hörenswertes ihnen in der Zwischenzeit entgangen ist. Deshalb: Je früher Ihr Hörverlust festgestellt werden kann, desto früher kann dieser analysiert und mit den modernsten Systemen der Hörgeräte-Technologie kompensiert werden.

Und desto früher können Sie von einer professionellen Versorgung profitieren, die Ihnen einen großen Teil Ihrer früheren Hörfähigkeit zurückgibt und Sie wieder am Leben teilhaben lässt.

Wir sind für Sie da!

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